»Mit einem Lächeln und mit einer Träne«Crescendo-Chor gibt emotionale Konzerte |
|
Winden. Eine Besucherin brachte die Atmosphäre des
„Martin und Gerd Schröteler-Gedächtniskonzerts” auf den Punkt, nachzulesen im Gästebuch von
Crescendo: „Und wenn Martin Schröteler von seiner Wolke zusieht beziehungsweise zuhört,
wird es ihm wie den meisten Konzertbesuchern gehen: mit einem Lächeln und mit einer Träne.”
|
|
Deutlicher Wandel |
|
Emotional waren diese Konzerte – die besonders an den Gründervater von Crescendo, Martin Schröteler,
und seinen Bruder Gerd erinnern – in jedem Jahr. Doch die jüngsten Konzerte, sowohl das um 18 als auch
das um 20.30 Uhr, in der Windener Pfarrkirche, mit insgesamt 550 Gästen, waren noch mal eine Portion emotionaler. |
|
Bassstimmen gesucht |
|
Alte Schätzchen aus dem Crescendo-Repertoire kamen ebenso zur Geltung wie frisch einstudierte Werke.
Für die Menschen in den harten Kirchenbänken hatten Lieder wie „Joyful”, ein Medley aus „Sister Act”,
„Operator” und „Oh happy Day” großen Wiedererkennungswert und seit Jahrzehnten etwas mit ihren Crescendos zu tun.
Neue Herausforderungen wie der Zungenbrecher „This will be” und „Wade in the Water” zeigten, dass der Chor
selbst nach fast vier Jahrzehnten noch nicht müde ist und weiter macht, ja, sogar neue Wege beschreitet.
Bei „You raise me up”, dem Gedenklied an Martin Schröteler, hätte man im Kirchenraum eine Stecknadel fallen hören.
Den Sängerinnen und Sängern standen Tränen in den Augen und der Applaus war verhalten. |
| Von Bruno Elberfeld (02.01.2012) |
|
|
Sangeskunst auf höchstem NiveauDer Windener Gospelchor Crescendo begeistert das Publikum bei beiden „ausverschenkten” Konzertenim Gedenken an den vor sechs Jahren verstorbenen Chorleiter Martin Schröteler und dessen Bruder Gerd. |
|
Winden. „Ausverschenkt” - auch in seiner siebten Auflage mauserte
sich das Gedächtniskonzert des Windener Gospelchors Crescendo wieder zu einem wahren Publikumsmagneten.
Zwar standen die Besucher nicht mehr wie früher vor der St. Urbanus Kirche in Winden Schlange,
das Gotteshaus war aber trotzdem bis auf den letzten Platz gefüllt und das obwohl man gleich zwei
Konzerte bei freiem Eintritt im Gedenken an den verstorbenen Chorleiter und Gründer Martin Schröteler
sowie dessen ebenfalls verstorbenen Bruder Gerd veranstaltete. |
|
Überhaupt nicht schwermütig |
|
Trotz dieses eigentlichen traurigen Anlasses ging es beim Konzert des Gospelchors alles andere als schwermütig zu.
Ganz in der Tradition der afroamerikanischen Kirchenmusik präsentierten die Chormitglieder lebensbejahende
Rhythmen und Songs. Und auch ansonsten waren die Sängerinnen und Sänger von Crescendo bester Laune und gingen
mit einem zwinkernden Auge zur Sache: „Wir werden auf Sie einsingen, bis es Spaß macht. Wenn es am meisten Spaß macht,
verlangen wir Geld und schmeißen Sie raus.” |
| Von Andreas Bongartz (02.01.2012) |
|
|
Fast wie in den amerikanischen Südstaaten
|
|
Winden. Lebensbejahende Rhythmen und Songs, aber auch tiefe Nachdenklichkeit gab es beim
Gedächtniskonzert von Crescendo für Martin und Gerd Schröteler, das mittlerweile Kultstatus erreicht hat.
Zwei Auftritte absolvierte der Gospelchor in der Windener Pfarrkirche St. Urbanus, die zeitweise eher an ein Gotteshaus
in den amerikanischen Südstaaten erinnerte. Sowohl schwungvolle Gospels, die das Publikum mitrissen, als auch
„leise” Lieder, die Raum gaben für Erinnerungen, brachten die Sänger zu Gehör. Die Grundeinstellung
des Konzertabends war aber positiv und für den Kreuzauer Chor wohl auch ein Experiment. Erstmals trat die Formation ohne
Begleitband, aber auch ohne die bisherige Chorleiterin auf. Chor und Leiterin gehen getrennte Wege, wie in einem kurzen
Statement vor Konzertbeginn verkündet wurde. |
|
Ein Auftritt voller Harmonie |
|
So begann zunächst eine musikalische spannende Phase, in der Crescendo ohne Dirigat, ohne Gestaltungs- und Orientierungshilfe
und zu überwiegend eingespielter Musik ihr Konzert meistern musste. Da zeigte sich, dass aus den „musikalischen
Laien” - ein Begriff mit dem die Gruppe gerne kokettiert - schon längst ein Chor geworden ist, der auch auf sich
gestellt für hohe musikalische Qualität steht. Die Darbietungen hatten schon fast professionelles Niveau, ein Auftritt
voller Harmonie. Der Chor imponierte, jedes Chorstück war ein Genuss. Die Solisten verbreiteten mit ihren überwiegend
ausgezeichneten Leistungen eine fantastische Atmosphäre. Die Zuhörer in der Kirche gingen begeistert mit, manche
hielten es in den Kirchenbänken nicht aus, bewegten sich wie der Chor im Rhythmus der Gospels mit.
„Crescendo-Dauerbrenner” waren dabei, wie „O Happy Day” oder die Ohrwürmer aus „Sister Act”,
fulminant und furios vorgetragen, sowie „Get together” oder „Jesus lover”. Der Chorklang litt nicht unter
dem Playback, schien phasenweise noch besser zur Geltung zu kommen, da die Sänger hervorragend abgemischt wurden.
Den Unterschied merkte man, wenn bei einigen Stücken Thomas Maintz den Chor auf der Gitarre begleitete.
Crescendo wogte aber nicht nur auf „alten Wellen”, sondern brillierte mit neu Einstudiertem wie
„He is always close to you” oder „Unwritten”. Gefühlvolle Stücke wie „You raise me up”
oder „That´s why I sing” , das man fast als Credo der Gruppe bezeichnen könnte, rundeten ein Programm ab,
das einerseits an die Zeit erinnerte, als Martin Schröteler vor nunmehr 37 Jahren den Erfolgsweg der außergewöhnlichen
Formation einleitete, aber auch daran, dass der Chor nach seinem Tod nicht aufgab und weitermachte. Das Gedächtniskonzert
für den Chorleiter und seinen Bruder, der im Chor mitsang, wurde vom Publikum begeistert aufgenommen, Standing Ovations
für ein großartiges Ensemble. Vielleicht wird auch das Flehen von Dieter Döppengießer
in der Kirche erhört. Crescendo sucht dringend Bassstimmen. |
| Von Hannes Schmitz (03.01.2011) |
|
|
Crescendo bietet perfekten Chorgesang im Doppelpack
|
|
Sie sind fast schon so etwas wie Kult, die Gedächtniskonzerte, mit denen der Crescendo-Gospelchor
alljährlich in der Kirche in St. Urbanus in Winden seines im Jahre 2005 verstorbenen Chorleiters und -gründers
Martin Schröteler und dessen Bruder Gerd gedenkt. Um den ständig wachsenden Zuschauerinteresse an diesem
musikalischen Highlight gerecht zu werden, präsentierte der Chor bei der fünften Auflage erstmals zwei Konzerte
am gleichen Tag. Die kostenlosen Eintrittskarten waren innerhalb kürzester Zeit vergriffen. Unter der Leitung von Andrea Kaiser,
die sich auch solistisch in das breitgefächerte Programm einbrachte, boten die Sängerinnen und Sänger mit viel Freude
und Esprit vorgebrachten Chorgesang auf höchstem Niveau. Wechselnde Solisten, perfekter Chorklang, hervorragende musikalische
Begleitung durch Daniel Schröteler (Schlagzeug), Manfred Heinen (Keyboards), Thomas Maintz (Gitarre) sowie eine charmante
und witzige Moderation durch Pit Kaestner machten den Abend zu einem einmaligen Erlebnis. Das begeisterte Publikum entließ
Chor und Musiker erst nach zwei Zugaben mit Standing Ovations. |
|
|
Für Crescendo gilt: Einer für alle, und alle für einenMit den beiden Konzerten in der Windener Pfarrkirche unterstreicht der Gospelchor einmal mehr seine musikalische Klasse |
|
Winden. Vor über drei Jahrzehnten hat ihn Martin Schröteler aus der Taufe
gehoben, den Crescendo-Gospelchor. „Damals waren wir der etwas andere Chor in der Region”, plauderte Moderator Pit Kaestner
in gewohnt lockerer und witziger Manier aus dem Nähkästchen. Und viele Besucher in der Pfarrkirche St. Urbanus Winden,
die den Gospelchor schon seit der Gründung vor 33 Jahren begleiteten, behaupten, dass Crescendo, trotz vieler Mitbewerber im
Gospelbereich immer noch ein etwas anderer Chor ist. Warum? |
| Von Bruno Elberfeld (02.01.2010) |
|
|
Noch temperamentvoller und furioserMartin-Schröteler-Gedächtniskonzert: Nachflogerin Andrea Kaiser hat dem „Crescendo”-Gospelchor viel Leben eingehaucht |
|
Winden. Das wohl wichtigste Versprechen gab Moderator Pit Kästner gleich zu Beginn des
Martin-Schröteler-Gedächtniskonzerts in der Pfarrkirche St. Urbanus: „Nächstes Jahr werden wir versuchen, am
30. Dezember in dieser Kirche zwei Veranstaltungen zu machen, denn zu viele Leute haben keinen Platz bekommen und sind gegangen.”
Es war aber auch jede Ecke in der Kirche besetzt: Die „Crescendo”-Fans, teils von weither angereist, hatten schon lange
vor Einlassbeginn Schlange vor dem Kirchenportal gestanden. |
| Von Bruno Elberfeld (02.01.2009) |
|
|
Furiose Musik-Revue von „Crescendo”Gospelchor riss das Publikum im Haus der Stadt Düren mit. Tolle Musik und ein choreographisch traumhaft schöner Auftritt. |
|
Düren. Als der „Crescendo”-Gospelchor zu Beginn seines
großen Konzertes singend mit „Take me to the water” durch den abgedunkelten Saal
im Haus der Stadt Richtung Bühne groovte, da war bereits nach den ersten Takten das Eis zwischen
dem teilweise von weit her angereisten Publikum und dem bekannten Chor gebrochen. |
|
Super Lichteffekte |
|
Es war der Anfang einer wirklich bemerkenswerten Show, die die Zuschauer mit
tollem Gesang, einer hervorragenden Musik, perfekter Choreographie und sehr aufwändigen
Lichteffekten von der ersten Minute an völlig in ihren Bann zog. |
| Erstklassige Band |
|
Dieses Innehalten war allerdings nur von sehr kurzer Dauer, denn mit einem der
Solostücke der übrigens erstklassigen Begleitband „Hot Shot Funky Sisters” nahm
das Programm dann sehr schnell wieder Fahrt auf und riss das Publikum mit Klassikern wie „Rum
and Coca Cola”, dem Hit „Soulman” aus dem Film „Blues Brothers” oder einem
Querschnitt aus dem Musical „Grease” immer wieder zu rauschenden Beifallsstürmen hin. |
|
Unvergesslicher Abend |
|
Nach knapp drei Stunden beendeten schließlich eine Reihe zündender Gospels
einen einfach unvergesslichen Konzertabend, für den sich das Publikum dann auch minutenlang mit
stehenden Ovationen bei dem Chor und der Band bedankte. |
|
|
Da capo, Crescendo
Düren. Ein Konzert des Chores „Crescendo”
macht Spaß, klingt gut, und ist auch im 32. Jahr des Bestehens noch erfrischend.
Vor allem ist es auch informativ: So erfuhren die Gäste im beinahe ausverkauften
Haus der Stadt unter anderem, dass viele ihrer Sitznachbarn bereits mehr als zwölf
Mal dem Chor lauschten und der Zuhörer mit dem längsten Anfahrtsweg aus Frankfurt
kam. Das brachte ihm - neben Beifall - auch eine Crescendo-CD mit älteren Stücken
aus dem großen Repertoire des Chores ein.
|
|
|
„Crescendo”-Konzert bringt 500 Euro für Kinderheim St. Josef
Mit einem Konzert des bekannten Kreuzauer Gospel-Chores „Crescendo”
hat das Dürener Bestattungshaus Jean Haas die neue Freihalle auf dem Betriebsgelände der
Öffentlichkeit vorgestellt. Hierzu waren rund 150 Gäste erschienen, welche ein
hochkarätiges Konzert verfolgten. Musik, kühle Getränke und ein kleiner Imbiss
ließen die Spendenbereitschaft der Zuhörer steigen: So kamen bei der Aktion zugunsten
des Kinderheimes St. Josef knapp 400 Euro zusammen. Sie wurden von Geschäftsleiter Bernd Caster
auf 500 Euro aufgestockt und Heimleiter Raymund Schreinemacher übergeben.
|
|
|
Farben der Musik mit Pracht und Vielfalt
Düren. Rasender Applaus und stehende
Ovationen noch nach drei Stunden Gesang und Musik des
„Crescendo”-Gospelchors mit den „Hot Shot Funky Sisters”: eine
großartige Ensemble-Leistung mit Solisten rundum,
glänzend differenzierte Stimmmen und versierte Instrumentalisten.
Große Lichtinszenierung, symbolträchtige
Gewänder
Der facettenreiche Wechsel ergab sich aus dem
reichhaltigen Programm der rund 30 Titel klassischer Spirituals,
Highlights der Gospelgeschichte, Filmmusik sowie Jazz-Standards. Im
farbig wechselnden Zauber der Lichtinszenierung spielten auch die
Kostüme mit, die weiten Chorgewänder, die Symbolfiguren des
„American Way of Life”, modische Attribute der Epochen und die neue
Tracht für die „Sister Act”-Serie. |
|
|
Crescendo-Gospelchor mit reifer Leistung Düren (wey). „Den Alltag draußen lassen und sich voll auf die Musik konzentrieren”, empfahl Crescendo-Chorleiter Martin Schröteler den Zuhörern im Haus der Stadt.
Die Besucher folgten dem Rat, lehnten sich zurück, öffneten Augen,
Ohren und Herzen für den Crescendo-Gospelchor und die Hot Shot Funky Sisters. |
|
|
|
|
|
Text unter dem Bild:
Text im Artikel:
Kreuzau. Es ist heiß.
Die schwarzen Arbeiter in den unendlichen Feldern der Baumwollplantagen
von Mississippi singen die Lieder der Freiheit. In einer Stadt geht nachts
ein einsamer Mensch durch die Straßen und denkt über sein Leben
nach. Das Saxophon erzählt von Geschichten der Sehnsucht. Auf weiten
Wiesen stehen und liegen die Langhaarigen, deren unbeschriebene Hoffnung
der Wind davonträgt. Um mit Jesus zu sprechen, wendet sich jemand
an den „Operator”.
|
|
|
|
|
|
|