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Gedächtniskonzert St. Urbanus Winden am 30.12.2011 »Mit einem Lächeln und mit einer Träne«
Crescendo-Chor gibt emotionale Konzerte

Winden. Eine Besucherin brachte die Atmosphäre des „Martin und Gerd Schröteler-Gedächtniskonzerts” auf den Punkt, nachzulesen im Gästebuch von Crescendo: „Und wenn Martin Schröteler von seiner Wolke zusieht beziehungsweise zuhört, wird es ihm wie den meisten Konzertbesuchern gehen: mit einem Lächeln und mit einer Träne.”

Deutlicher Wandel

Emotional waren diese Konzerte – die besonders an den Gründervater von Crescendo, Martin Schröteler, und seinen Bruder Gerd erinnern – in jedem Jahr. Doch die jüngsten Konzerte, sowohl das um 18 als auch das um 20.30 Uhr, in der Windener Pfarrkirche, mit insgesamt 550 Gästen, waren noch mal eine Portion emotionaler.
Einige Mitglieder des Chores, Moderator Pit Kaestner und Organisator Dieter Döppengießer gaben ihrer neuen Leiterin Sabrina Pelzer die „Schuld” an der Wandlung. Sabrina Pelzer selbst konnte wegen eigener Termine an den beiden Veranstaltungen nicht teilnehmen. Doch ihre Handschrift hat die Sängerinnen und Sängern geprägt. Jeder und jede der 15 Akteure in den roten Roben lächelte noch breiter, klatschte noch kräftiger und wiegte die Hüften noch rhythmischer als bei den vorherigen Konzerten.
„Sabrina hat uns beigebracht, dass wir zu den „As” immer ein Lächeln zeigen sollen”, verriet Pit Kaestner den Besuchern. Beim „Halleluja” aus dem Film „Shrek 2” folgten die Crescendos der Aufforderung ihrer Dirigentin und ernteten dafür stürmischen Applaus.
Alle knapp 20 Beiträge wurden mit einem Beifall belohnt, wie er sonst nur auf Popkonzerten zu hören ist. Mit einer ausgewogenen Mischung aus besinnlichen und fröhlichen Kompositionen, lauten und leisen Tönen, traurigen und freudigen Weisen verstanden es die Sängerinnen und Sänger, Jung und Alt, Männer und Frauen 90 Minuten lang im dunklen Kirchenraum in ihren Bann zu ziehen.

Bassstimmen gesucht

Alte Schätzchen aus dem Crescendo-Repertoire kamen ebenso zur Geltung wie frisch einstudierte Werke. Für die Menschen in den harten Kirchenbänken hatten Lieder wie „Joyful”, ein Medley aus „Sister Act”, „Operator” und „Oh happy Day” großen Wiedererkennungswert und seit Jahrzehnten etwas mit ihren Crescendos zu tun. Neue Herausforderungen wie der Zungenbrecher „This will be” und „Wade in the Water” zeigten, dass der Chor selbst nach fast vier Jahrzehnten noch nicht müde ist und weiter macht, ja, sogar neue Wege beschreitet. Bei „You raise me up”, dem Gedenklied an Martin Schröteler, hätte man im Kirchenraum eine Stecknadel fallen hören. Den Sängerinnen und Sängern standen Tränen in den Augen und der Applaus war verhalten.
Pit Kaestner vergaß auch zum Schluss des Konzerts nicht für Bassstimmen zu werben, die im Chor seit Jahren dringend gebraucht werden.

Von Bruno Elberfeld  (02.01.2012)
Gedächtniskonzert St. Urbanus Winden am 30.12.2011 Sangeskunst auf höchstem Niveau
Der Windener Gospelchor Crescendo begeistert das Publikum bei beiden „ausverschenkten” Konzertenim Gedenken an den vor sechs Jahren verstorbenen Chorleiter Martin Schröteler und dessen Bruder Gerd.

Winden. „Ausverschenkt” - auch in seiner siebten Auflage mauserte sich das Gedächtniskonzert des Windener Gospelchors Crescendo wieder zu einem wahren Publikumsmagneten. Zwar standen die Besucher nicht mehr wie früher vor der St. Urbanus Kirche in Winden Schlange, das Gotteshaus war aber trotzdem bis auf den letzten Platz gefüllt und das obwohl man gleich zwei Konzerte bei freiem Eintritt im Gedenken an den verstorbenen Chorleiter und Gründer Martin Schröteler sowie dessen ebenfalls verstorbenen Bruder Gerd veranstaltete.
„Heute vor sechs Jahren ist unser Chorleiter Martin Schröteler unerwartet verstorben. Wir hatten an dem Tag einen Auftritt, wir haben zwar Rotz und Wasser geheult sind unseren Verpflichtungen allerdings nachgekommen”, erinnerten die Chormitglieder an ihren Gründervater.

Überhaupt nicht schwermütig

Trotz dieses eigentlichen traurigen Anlasses ging es beim Konzert des Gospelchors alles andere als schwermütig zu. Ganz in der Tradition der afroamerikanischen Kirchenmusik präsentierten die Chormitglieder lebensbejahende Rhythmen und Songs. Und auch ansonsten waren die Sängerinnen und Sänger von Crescendo bester Laune und gingen mit einem zwinkernden Auge zur Sache: „Wir werden auf Sie einsingen, bis es Spaß macht. Wenn es am meisten Spaß macht, verlangen wir Geld und schmeißen Sie raus.”
Dabei musste der 15-köpfige Chor gar nicht lange singen, bis es den 270 Besuchern des ersten Konzerts Spaß machte. Begann man zunächst bedächtig mit dem Stück „He‘s always close to you”, legte der Chor beim zweiten Song des Abends bereits einige Briketts mehr ins Feuer.
Schwungvoll wurde es nicht nur musikalisch, auch die Sängerinnen und Sänger gingen mit der Musik mit und swingten im Rhythmus des Gospels mit. Ein ganzes Jahr hatten die Chormitglieder für die zwei Gedächtniskonzerte geprobt und die harte Arbeit merkte man den Stücken auch an: Das Ensemble harmonierte wunderbar und sang sich voller Hingebung durch ein Programm das neben Crescendo-Klassikern wie „Oh happy day”, „Joyful” oder den Ohrwürmern aus der Komödie „Sister Act” auch mit neuen Stücken aufwartete. So gab es als Premiere das Stück „Hallelujah” in einer fulminanten Version aus dem Animationsfilm „Shrek 2” zu hören.
Es mag sich ausgezahlt haben, dass Crescendo wieder eine Chorleiterin hat. Trat man im letzten Jahr noch ohne Chorleiter auf, so hat mittlerweile die Opernsängerin Sabrina Pelzer diese Rolle übernommen. Diese war zwar in Winden nicht mit von der Partie, der Chor bewies aber auch ohne sie, dass sich sein Gesang weiterentwickelt hat.
So begeisterte Crescendo mit mitreißendem Chorgesang auf höchstem Niveau, bei dem auch die zahlreichen Solisten voll überzeugen konnten. Es war eine gelungene Feier zu Ehren von Martin und Gerd Schröteler.

Von Andreas Bongartz  (02.01.2012)
Gedächtniskonzert St. Urbanus Winden am 30.12.2010 Fast wie in den amerikanischen Südstaaten

Winden. Lebensbejahende Rhythmen und Songs, aber auch tiefe Nachdenklichkeit gab es beim Gedächtniskonzert von Crescendo für Martin und Gerd Schröteler, das mittlerweile Kultstatus erreicht hat. Zwei Auftritte absolvierte der Gospelchor in der Windener Pfarrkirche St. Urbanus, die zeitweise eher an ein Gotteshaus in den amerikanischen Südstaaten erinnerte. Sowohl schwungvolle Gospels, die das Publikum mitrissen, als auch „leise” Lieder, die Raum gaben für Erinnerungen, brachten die Sänger zu Gehör. Die Grundeinstellung des Konzertabends war aber positiv und für den Kreuzauer Chor wohl auch ein Experiment. Erstmals trat die Formation ohne Begleitband, aber auch ohne die bisherige Chorleiterin auf. Chor und Leiterin gehen getrennte Wege, wie in einem kurzen Statement vor Konzertbeginn verkündet wurde.

Ein Auftritt voller Harmonie

So begann zunächst eine musikalische spannende Phase, in der Crescendo ohne Dirigat, ohne Gestaltungs- und Orientierungshilfe und zu überwiegend eingespielter Musik ihr Konzert meistern musste. Da zeigte sich, dass aus den „musikalischen Laien” - ein Begriff mit dem die Gruppe gerne kokettiert - schon längst ein Chor geworden ist, der auch auf sich gestellt für hohe musikalische Qualität steht. Die Darbietungen hatten schon fast professionelles Niveau, ein Auftritt voller Harmonie. Der Chor imponierte, jedes Chorstück war ein Genuss. Die Solisten verbreiteten mit ihren überwiegend ausgezeichneten Leistungen eine fantastische Atmosphäre. Die Zuhörer in der Kirche gingen begeistert mit, manche hielten es in den Kirchenbänken nicht aus, bewegten sich wie der Chor im Rhythmus der Gospels mit. „Crescendo-Dauerbrenner” waren dabei, wie „O Happy Day” oder die Ohrwürmer aus „Sister Act”, fulminant und furios vorgetragen, sowie „Get together” oder „Jesus lover”. Der Chorklang litt nicht unter dem Playback, schien phasenweise noch besser zur Geltung zu kommen, da die Sänger hervorragend abgemischt wurden. Den Unterschied merkte man, wenn bei einigen Stücken Thomas Maintz den Chor auf der Gitarre begleitete. Crescendo wogte aber nicht nur auf „alten Wellen”, sondern brillierte mit neu Einstudiertem wie „He is always close to you” oder „Unwritten”. Gefühlvolle Stücke wie „You raise me up” oder „That´s why I sing” , das man fast als Credo der Gruppe bezeichnen könnte, rundeten ein Programm ab, das einerseits an die Zeit erinnerte, als Martin Schröteler vor nunmehr 37 Jahren den Erfolgsweg der außergewöhnlichen Formation einleitete, aber auch daran, dass der Chor nach seinem Tod nicht aufgab und weitermachte. Das Gedächtniskonzert für den Chorleiter und seinen Bruder, der im Chor mitsang, wurde vom Publikum begeistert aufgenommen, Standing Ovations für ein großartiges Ensemble. Vielleicht wird auch das Flehen von Dieter Döppengießer in der Kirche erhört. Crescendo sucht dringend Bassstimmen.

Von Hannes Schmitz  (03.01.2011)
Gedächtniskonzert St. Urbanus Winden am 30.12.2009 Crescendo bietet perfekten Chorgesang im Doppelpack

Sie sind fast schon so etwas wie Kult, die Gedächtniskonzerte, mit denen der Crescendo-Gospelchor alljährlich in der Kirche in St. Urbanus in Winden seines im Jahre 2005 verstorbenen Chorleiters und -gründers Martin Schröteler und dessen Bruder Gerd gedenkt. Um den ständig wachsenden Zuschauerinteresse an diesem musikalischen Highlight gerecht zu werden, präsentierte der Chor bei der fünften Auflage erstmals zwei Konzerte am gleichen Tag. Die kostenlosen Eintrittskarten waren innerhalb kürzester Zeit vergriffen. Unter der Leitung von Andrea Kaiser, die sich auch solistisch in das breitgefächerte Programm einbrachte, boten die Sängerinnen und Sänger mit viel Freude und Esprit vorgebrachten Chorgesang auf höchstem Niveau. Wechselnde Solisten, perfekter Chorklang, hervorragende musikalische Begleitung durch Daniel Schröteler (Schlagzeug), Manfred Heinen (Keyboards), Thomas Maintz (Gitarre) sowie eine charmante und witzige Moderation durch Pit Kaestner machten den Abend zu einem einmaligen Erlebnis. Das begeisterte Publikum entließ Chor und Musiker erst nach zwei Zugaben mit Standing Ovations.

Gedächtniskonzert St. Urbanus Winden am 30.12.2009 Für Crescendo gilt: Einer für alle, und alle für einen
Mit den beiden Konzerten in der Windener Pfarrkirche unterstreicht
der Gospelchor einmal mehr seine musikalische Klasse

Winden. Vor über drei Jahrzehnten hat ihn Martin Schröteler aus der Taufe gehoben, den Crescendo-Gospelchor. „Damals waren wir der etwas andere Chor in der Region”, plauderte Moderator Pit Kaestner in gewohnt lockerer und witziger Manier aus dem Nähkästchen. Und viele Besucher in der Pfarrkirche St. Urbanus Winden, die den Gospelchor schon seit der Gründung vor 33 Jahren begleiteten, behaupten, dass Crescendo, trotz vieler Mitbewerber im Gospelbereich immer noch ein etwas anderer Chor ist. Warum?
Andrea Kaiser, die nach dem Tod Martin Schrötelers die Leitung des Chores übernommen hat, ist Berufsmusikerin. Alle Sänger des Chors sind „Laien”. Ein Außenstehender hätte das am Mittwochabend während der beiden Konzerte nicht glauben können, denn die musikalische und choreographische Darbietung der Frauen und Männer in ihren roten Gewändern war erneut absolut professionell.
Der Chor bewies mit einer Mischung aus alten Ohrwürmern und neu einstuduerten Songs seine erstaunliche Klasse auf hohem Niveau. Da singen seit Jahren Menschen zusammen, die sich kennen, sich vertrauen und miteinander harmonisieren. Da springt Chorleiterin Andrea Kaiser mit ihrer tollen Stimme für die Solistin ein, deren Stimme durch einen Hustenreiz wegzubrechen droht. „Einer für alle, alle für einen”, ein Spruch, der für die Musiker aus Kreuzau in besonderem Maße gilt. Selbst nach so vielen Jahren haben die Akteure das Feuer nicht aus ihren Augen und Hüften verbannen können. Die Freude dringt ihnen aus allen Poren.
Eine der Akzente neben den Soli der Sänger war einmal mehr das Schlagzeugsolo von Daniel Schröteler, dem Sohn des Chorgründers. „Erstaunlich, welche Wirkung Daniel seinem Instrument entlocken kann!”, sagte ein Besucher, um hinzuzufügen: „Daniel ist eben ganz der Sohn seines Vaters.” In der zweiten Passage wurde der Schlagzeuger von Manfred Heinen am Piano begleitet. Der Dritte im Bund der Instrumentalisten war Thomas Maintz an der Gitarre, der Crescendo zum ersten Mal unterstützte.
Das Interesse an beiden Gedächniskonzerten war auch im fünften Jahr groß. „Innerhalb weniger Stunden”, vermeldete Dieter Döppengießer, „waren alle Karten vergriffen.” Deshalb gibt es Überlegungen ob man im Dezember 2010 auf vier Konzerte an zwei Tagen aufstocken soll.

Von Bruno Elberfeld  (02.01.2010)
Gedächtniskonzert St. Urbanus Winden am 30.12.2008 Noch temperamentvoller und furioser
Martin-Schröteler-Gedächtniskonzert: Nachflogerin Andrea Kaiser hat dem „Crescendo”-Gospelchor viel Leben eingehaucht

Winden. Das wohl wichtigste Versprechen gab Moderator Pit Kästner gleich zu Beginn des Martin-Schröteler-Gedächtniskonzerts in der Pfarrkirche St. Urbanus: „Nächstes Jahr werden wir versuchen, am 30. Dezember in dieser Kirche zwei Veranstaltungen zu machen, denn zu viele Leute haben keinen Platz bekommen und sind gegangen.” Es war aber auch jede Ecke in der Kirche besetzt: Die „Crescendo”-Fans, teils von weither angereist, hatten schon lange vor Einlassbeginn Schlange vor dem Kirchenportal gestanden.
Die Glücklichen, die einen Steh- oder gar Sitzplatz ergattert hatten, wurden von den Sängerinnen und Sängern in ihren roten Talaren mit goldenem Schulterkragen nicht enttäuscht. Noch temperamentvoller und furioser wurden die Lieder präsentiert als in den vergangenen Jahren. „Wir sind ja auch reifer und besser geworden”, begründete eine Sängerin die professionelle Darbietung, „Wein wird durch längere Lagerung ja auch reifer und besser.”
Die Menschen im Kirchenrund gingen begeistert mit, klatschten den treffenden Rhythmus und sangen tonsicher die richtigen Refrains. Die neue Dirigentin, Andrea Kaiser, scheint dem „Crescendo”-Gospelchor noch mehr Leben eingehaucht zu haben. Mit einem Strahlen im Gesicht verschmolz sie - als einzige in Schwarz gekleidet - mit dem Chor, wurde Gleiche unter Gleichen.
Freude und Begeisterung der Musiker übertrugen sich auf die Besucher, die zum Schluss des Konzerts frenetisch Beifall klatschten.
Andrea Kaiser und die Chormitglieder hatten für diesen Abend 18 Stücke ausgewählt: zehn ältere Ohrwürmer noch aus der Zeit von Martin Schröteler, acht Lieder frisch und neu einstudiert von seiner Nachfolgerin. „Renner” waren natürlich die Lieder, mit denen die Besucher die „Crescendos” identifizieren: „Get together”, „Hallelujah”, „Oh happy day”, „Sisteract”, „Operator” oder „Let it be me” - um nur einige zu nennen.
Sehr anrührend der Beitrag von Danny Schröteler, der mithilfe eines Schlagzeugsolos einen einfühlsamen Dialog mit Vater Martin hielt. Erstaunlich, welch leise Töne und dramatischen Geräusche der Schlagzeuger aus seinem Instrument herausholte. Danny Schröteler war - wie jedes Jahr - aus Berlin angereist. An den schwarz-weißen Tasten des Pianos saß wieder Manfred Heinen.
Übrigens: Der „Crescendo”-Gospelchor braucht Männerstimmen. Wer sich eine Bass- oder Tenorstimme zutraut, sollte sich melden.

Von Bruno Elberfeld  (02.01.2009)
Konzert im Haus der Stadt zu Düren am 24.09.2005 Furiose Musik-Revue von „Crescendo”
Gospelchor riss das Publikum im Haus der Stadt Düren mit.
Tolle Musik und ein choreographisch traumhaft schöner Auftritt.

Düren. Als der „Crescendo”-Gospelchor zu Beginn seines großen Konzertes singend mit „Take me to the water” durch den abgedunkelten Saal im Haus der Stadt Richtung Bühne groovte, da war bereits nach den ersten Takten das Eis zwischen dem teilweise von weit her angereisten Publikum und dem bekannten Chor gebrochen.

Super Lichteffekte

Es war der Anfang einer wirklich bemerkenswerten Show, die die Zuschauer mit tollem Gesang, einer hervorragenden Musik, perfekter Choreographie und sehr aufwändigen Lichteffekten von der ersten Minute an völlig in ihren Bann zog.
Waren es zu Beginn die traditionellen Gospels, die schon früh das Publikum zum Mitklatschen animierten, so wurden die total begeisterten Zuhörer anschließend mit der auch choreographisch traumhaft schön dargebotenen Ballade „May it be” und einem deutschsprachigen A-Cappella-Stück verzaubert.

Erstklassige Band

Dieses Innehalten war allerdings nur von sehr kurzer Dauer, denn mit einem der Solostücke der übrigens erstklassigen Begleitband „Hot Shot Funky Sisters” nahm das Programm dann sehr schnell wieder Fahrt auf und riss das Publikum mit Klassikern wie „Rum and Coca Cola”, dem Hit „Soulman” aus dem Film „Blues Brothers” oder einem Querschnitt aus dem Musical „Grease” immer wieder zu rauschenden Beifallsstürmen hin.

Unvergesslicher Abend

Nach knapp drei Stunden beendeten schließlich eine Reihe zündender Gospels einen einfach unvergesslichen Konzertabend, für den sich das Publikum dann auch minutenlang mit stehenden Ovationen bei dem Chor und der Band bedankte.

Konzert im Haus der Stadt zu Düren am 24.09.2005

Da capo, Crescendo
Mitreißendes Konzert im Haus der Stadt

Düren. Ein Konzert des Chores „Crescendo” macht Spaß, klingt gut, und ist auch im 32. Jahr des Bestehens noch erfrischend. Vor allem ist es auch informativ: So erfuhren die Gäste im beinahe ausverkauften Haus der Stadt unter anderem, dass viele ihrer Sitznachbarn bereits mehr als zwölf Mal dem Chor lauschten und der Zuhörer mit dem längsten Anfahrtsweg aus Frankfurt kam. Das brachte ihm - neben Beifall - auch eine Crescendo-CD mit älteren Stücken aus dem großen Repertoire des Chores ein.
Dieser wartete am Abend in Dürens Stadttheater gleich mit 15 neu einstudierten Stücken auf. Choreographisch bestens in Szene gesetzt von Sabine Macierzynski und begleitet von den „Hot Shot Funky Sisters”, die auch Platz für mitreißende Soli hatten.
Knapp drei Stunden tauchte das Publikum mit den Sängern in eine atmosphärische Musikwelt ein. Gleich ab Einzug des singenden Chores vom Foyer hinauf zur Bühne fesselte „Crescendo” die alten Fans und neuen Zuhörer zugleich. In wechselnden Outfits und Besetzungen - stets stimmungsvoll unterstützt durch die alles andere als statische Ausleuchtung der Bühne - nahm „Crescendo” den Saal mit auf eine Reise durch die schillernde Welt der Musik. An diesem Abend hielt es niemanden auf dem Stuhl... (sj)

CRESCENDO singt für Kinderheim St. Josef

„Crescendo”-Konzert bringt 500 Euro für Kinderheim St. Josef

Mit einem Konzert des bekannten Kreuzauer Gospel-Chores „Crescendo” hat das Dürener Bestattungshaus Jean Haas die neue Freihalle auf dem Betriebsgelände der Öffentlichkeit vorgestellt. Hierzu waren rund 150 Gäste erschienen, welche ein hochkarätiges Konzert verfolgten. Musik, kühle Getränke und ein kleiner Imbiss ließen die Spendenbereitschaft der Zuhörer steigen: So kamen bei der Aktion zugunsten des Kinderheimes St. Josef knapp 400 Euro zusammen. Sie wurden von Geschäftsleiter Bernd Caster auf 500 Euro aufgestockt und Heimleiter Raymund Schreinemacher übergeben.
„Auch in Zukunft werden wir kulturelle Veranstaltungen in unserem Hause machen, bei denen wir weiterhin für einen guten Zweck sammeln”, sagte Bernd Caster nach der Übergabe. Das Kinderheim St. Josef plant, mit dieser Spende die Ferienzeit der Kinder und Jungendlichen besser zu gestalten.

Konzert im Haus der Stadt zu Düren am 18.01.2003

Farben der Musik mit Pracht und Vielfalt
„Crescendo” und die „Hot Shot Funky Sisters” erhalten im Haus der Stadt rasenden Applaus

Düren. Rasender Applaus und stehende Ovationen noch nach drei Stunden Gesang und Musik des „Crescendo”-Gospelchors mit den „Hot Shot Funky Sisters”: eine großartige Ensemble-Leistung mit Solisten rundum, glänzend differenzierte Stimmmen und versierte Instrumentalisten.
Das ausverkaufte Haus der Stadt erlebte „Colours of Music” mit Pracht und Vielfalt der optischen und akustischen Bühnengestaltung.
Martin Schröteler, vor 30 Jahren Erfinder von „Crescendo”, Leiter und Arrangeur, dirigierte, marschierte, tanzte und swingte mit den „Great Fifteen” seines Vereins, die fast alle mit eigenen Akzenten Sonderrollen ausspielen durften.
Die „Colours” steckten schon im unterschiedlichen Timbre bis zum „schwarzen” Sound der 15 Stimmen die auch mit dem jeweils verdienten Beifall ins Ensemble zurücktraten.

Große Lichtinszenierung, symbolträchtige Gewänder

Der facettenreiche Wechsel ergab sich aus dem reichhaltigen Programm der rund 30 Titel klassischer Spirituals, Highlights der Gospelgeschichte, Filmmusik sowie Jazz-Standards. Im farbig wechselnden Zauber der Lichtinszenierung spielten auch die Kostüme mit, die weiten Chorgewänder, die Symbolfiguren des „American Way of Life”, modische Attribute der Epochen und die neue Tracht für die „Sister Act”-Serie.
Händels „Halleluja” war im ersten Teil die ungewöhnlichste Leistung: die klassische Strenge mit synkopiertem Swing versetzt, rhythmisch-dynamisch, choreografisch und instrumental gestaltet. Nach der Pause entfachten Chor und Band noch mehr Begeisterung. Eine Blues-Latin-Swing-Serie zwischen „Copacabana” und „Fascinating Rhythm” weckte mit kessem Hüftschwung und heißen Rhythmen brasilianische und spanische Atmosphäre. Sabine Macierzynkis Eigenkomposition „Music in My Heart” in bester Blues-Manier sei stellvertretend gelobt.
Kurzweilig moderierte Pit Kaestner, und einmal schimmerte eine Mundharmonika durch. Selten hat eine Background-Band so aufgedreht wie die sieben Könner der Bläser-, Keyboards- und Rhythmusgruppe. Natürlich waren sie mehr als Begleitung - im ersten Teil manchmal zu laut - sondern in ihren Zwischentitel hinreißend heiß, eben „Hot Shot Funky Sisters”.
Mit Hut und schwarz gekleidet, schlugen sie Funken aus „Coastal Breeze”, „La Fiesta”, „Theme from S.W.A.T.” und anderen.
Der Bogen schloss sich mit wunderbaren Gospelklängen; als Zugaben „Rosanna” und „Hey Jude”.
Von Georg Neulen  (19.01.2003)

Konzert im Haus der Stadt zu Düren am 18.01.2003

Crescendo-Gospelchor mit reifer Leistung
Im doppelten Sinne ein farbiger Konzertabend

Düren (wey). „Den Alltag draußen lassen und sich voll auf die Musik konzentrieren”, empfahl Crescendo-Chorleiter Martin Schröteler den Zuhörern im Haus der Stadt.

Die Besucher folgten dem Rat, lehnten sich zurück, öffneten Augen, Ohren und Herzen für den Crescendo-Gospelchor und die Hot Shot Funky Sisters.
„Colours of music” nannte sich das Programm. Und das traf zu im doppelten Sinne. Nicht nur dass die Sängerinnen und Sänger die unterschiedlichsten Facetten des Gospels und des Spirituals streifen. Auch das Licht spielte mit und tauchte die Bühne in immer wieder unterschiedliche Farben.
Gospels und Spirituals waren für die schwarzen Sklaven im amerikanischen Süden eine Möglichkeit, sich den Schmerz von der Seele zu singen. Diesen Liedern vereinigt sich Trauer, Schmerz und Hoffnung. Und Für Sänger ist es eine echte Herausforderung, alle diese Gefühle gleichzeitig auszudrücken. Dem Chor gelang das einwandfrei.
Crescendo sind: Ingrid Königs, Sabine Macierzynski, Susanne Kreilein, Thorsten Schnitzler, Pit Kaestner, Wolfgang Nolden, Claudia Keupgen, Birgit Dopichay, Jessika Rothe, Claudia Maintz, Ralph Pflug, Anita Schröteler, Gerd Schröteler, Manfred Steinert, Dieter Döppengießer und Chorleiter Martin Schröteler. Musikalische Unterstützung boten Sven Hagen (Tenorsax), Rolf Kratzborn (Altsax), Christoph Fahle (Trompete und Flügelhorn), Sebastian Keutgen (Drums), Bernd Rensinghof (Bass), Ingo Jannes (Keyboard), Andy Franke (Gitarre) und Dieter Maintz (Technik und Sound).

Konzert in der Klosterkirche zu Wenau am 09.06.2002
Konzert im Haus der Stadt zu Düren am 12.02.2001
aus dem Gemeindeblatt Merzenich
Konzert in der Festhalle Kreuzau am 04.11.2000

Text unter dem Bild:
Seine Mitglieder boten ein begeisterndes Konzert in der Kreuzauer Festhalle: Der Gospelchor „Crescendo” bot schwofenden Blues, aber auch Minuten der Nachdenklichkeit. Über 500 Zuhörer klatschten drei Stunden mit.

Text im Artikel:
Schwofender Blues und Nachdenklichkeit
Der Kreuzauer Gospelchor mit einem begeisternden Konzert in der Festhalle
Von Rolf Dieter Zens

Kreuzau. Es ist heiß. Die schwarzen Arbeiter in den unendlichen Feldern der Baumwollplantagen von Mississippi singen die Lieder der Freiheit. In einer Stadt geht nachts ein einsamer Mensch durch die Straßen und denkt über sein Leben nach. Das Saxophon erzählt von Geschichten der Sehnsucht. Auf weiten Wiesen stehen und liegen die Langhaarigen, deren unbeschriebene Hoffnung der Wind davonträgt. Um mit Jesus zu sprechen, wendet sich jemand an den „Operator”.
Heiß ist es in der Kreuzauer Festhalle am Samstagabend. Über 550 Menschen wollen erleben, wie der Gospelchor Crescendo sein musikalisches und sängerisches Feuerwerk inszeniert. Chorleiter Martin Schröteler hat mit seinen hingebungsvollen Sängern und seiner Band für das Programm zwei volle Jahre gearbeitet, Woche für Woche. „An einem solchen Abend bekommen wir den Lohn, das Kreuzauer Publikum geht mit, die Begeisterung spornt den Chor zur Höchstleistung an”, sagt er in der Pause und wischt sich den Schweiß ab.
Crescendo besteht seit 27 Jahren. Vor sieben Jahren gab der über die Kreisgrenzen hinaus bekannte Chor sein „Abschiedskonzert”. Aber dann kamen Aufträge, ein neuer Motivationsschub beflügelte die Mitglieder - und sie machten weiter. Die erste CD ist auf dem Markt. Dem Vernehmen nach soll sie schon „weltweit” ausverkauft sein, nur in Kreuzau, der Blues- und Gospelhauptstadt des Kreises, seien noch Exemplare zu kaufen.
Schnell noch einen Schluck Wasser, umziehen, die Bühne fordert ihr Recht.
„Blowin' in the wind”, den Oldies im Publikum wird's warm ums Herz, „Sometimes I feel like...”, die junge Dürener Musikerin und Sängerin Cathrin Lange legt eine brillante Leistung hin. Seit Oktober ist sie Chorchefin der Crescendinos, das sind die Sechs- bis Zehnjährigen, die in nicht ferner Zukunft Schwung ins Kreuzauer Kulturleben bringen sollen. „Gucken Sie zu Hause mal nach, ob Sie Kinder haben, wir brauchen Nachwuchs”, meinte der flotte Moderator des Abends. Den Crescendinos folgen die Turbowürmchen, das sind die Talente bis zum fünfzehnten Lebensjahr. Mit ihnen probt Boss Martin.
Birgit Dopichay interpretiert „Operator” und gewinnt an diesem Abend neue Fans. Mit „Halleluja” experimentiert der Chor, glaubt aber, Georg Friedrich Händel würde sein Werk wiederkennen. „Spain” bringt den südeuropäischen Kick in die Reihen des Publikums, Das nach drei Stunden Klatscharbeit heiße Hände haben wird.
Sabine Macierzynski erzeugt bei den Menschen im Saal mit ihrer sehr eigenen herrlichen Altstimme und dem Lied „Save the children” (Schützt die Kinder der Welt) Minuten der Nachdenklichkeit. Vielleicht schwingt in diesem Augenblick auch der religiöse Aspekt mit, der der Gospelmusik eigen ist. Dann wieder: schwofender Blues, Swinging music, verrückte Nonnen, flotte Szenen, starke Männerbrust, buntes Tuch, schöne Frauen und Männer, die für ein neues Bühnenbild verantwortlich sind und die Damen unter den bunten Schirmen - so verriet Pit Kästner, der Moderator - auch sängerisch unterstützen dürfen.
Crescendo ist als Gospelchor ein Grenzgänger, berührt viele musikalische Richtungen, die sich aus den spontanen Kirchenliedern entwickelten. Ende 2001 will der Chor seine zweite CD aufnehmen.
Am 9. Dezember tritt Crescendo in Merzenichs Weinberghalle auf. Kostproben finden die Fans auch auf der Webseite des Vereins: www.crescendo-gospelchor.de.
Bleibt noch zu sagen: Oh happy day.

Dürener Stadtparkkonzert am 04.07.99
Gospelkonzert zum 25jährige Bestehen in Winden am 21.11.98
Gospelkonzert mit dem Gospelchor Lingenfeld in Nideggen am 07.11.98
Konzert im Haus der Stadt Düren am 25.04.98
Konzert in der Festhalle Kreuzau am 27.09.97
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